Novecento - die Legende vom Ozeanpianisten


       Ein Monolog von Alessandro Baricco


       


       Erzählt von Johannes Henn


        Am Klavier begleitet von Marc Lüdicke


      

",Bruder, das ist Dynamit, was du da unterm Hintern hast.

        Steh auf und hau ab. Es ist vorbei. Diesmal ist es wirklich vorbei!" -

        Novecento ist der größte Pianist aller Zeiten. Wenn er will, dann spielt

        er Jazz; wenn nicht, dann spielt er eine Musik, die es gar nicht gibt.

        Aufgewachsen zu Beginn des letzten Jahrhunderts als Findelkind auf einem

        Ozeandampfer hat er nie einen Fuß an Land gesetzt, bis zuletzt, bis es

        vorbei ist...


        Johannes Henn ist Novecento. Eindrucksvoll erzählt er die Geschichte eines

        Lebens voller Spannung und tiefer Sehnsüchte. Eine Geschichte, die Musik

        ist, und diese Musik erklingt auch im Klavier. Gespielt und eingerichtet

        von Marc Lüdicke schafft sie Räume, um in den Worten zu versinken. So

        ist dieser Abend nicht nur Theater, sondern auch Konzert in einem faszinierenden,

        packenden Miteinander von Sprache und Musik.


      

Pressestimmen:


        "Man braucht diese Geschichte nicht zu glauben. Sie hat sich nicht tatsächlich

        abgespielt. ..Sie ist dennoch spannend, besonders wenn sie von Johannes

        Henn so fesselnd vorgetragen wird...Johannes Henn war der Trompeter, nein

        eigentlich der Erzähler... Mit eindrucksvollen Sprachfähigkeiten, sparsamen

        aber wirkungsvollen Gesten und nur wenig Dramaturgie gelang es ihm, das

        Publikum zu fesseln... Marc Lüdicke häte selbst Novecento sein können,

        so einfühlsam oder auch explosiv begleitete er den Erzähler...auf dem

        Klavier. (Oberneuland Magazin 3/2005)


       "Henn als Erzähler ist rhythmusstark, wobei seine Sätze auf den tönenden

        Wellen auf und ab treiben", "die Chemie zwischen den Künstlern und dem

        Publikum stimmte offensichtlich" (Die Rheinpfalz 28.2. und 19.3.2005),

        


       "Henn beeindruckte...und ließ in seiner Aufführung das Leben auf dem Ozeandampfer

        spürbar werden...(Wochenpost 1.2.2006)


        "Johannes Henn gelang es, schauspielerisch die äußerst feinsinnigen Wortspielereien

        ebenso treffend umzusetzen wie die vulgären. Er berichtete mit verzücktem

        Gesicht, schwelgte in Erinnerung, ließ das bravouröse Pianospiel hörbar

        werden.(Weser Kurier 30.1.06)


      


Die

        Bar auf dem Meeresgrund


      

von Stefano

        Benni


     

konzertante Lesung mit

        Marc Lüdicke am Klavier


   


Der amerikanische Schriftsteller Edgar

        Allan Poe gehört zweifellos zu den schillerndsten Schriftstellern

        des 19. Jahrhunderts. Bekannt geworden ist er vor allem durch seine gruseligen,

        schrägen und grotesken Geschichten. ...Mit dem Bremer Schauspieler

        Johannes Henn hatte .....sich einen idealen Leser für die Geschichten

        von Edgar Allan Poe ....geholt. Es hat schon etwas für sich, wenn

        ein Schauspieler Geschichten vorliest. Dann wird eben nicht nur vorgelesen,

        sondern die Geschichten fast schon vorgespielt. Am besten wurde das bei

        der Geschichte "das verräterische Herz" deutlich. Diese

        fantastische Kriminalgeschichte handelte von einem wahnsinnigen Mörder.

        Henn brachte den Zuhörern das Erleben des Täters mit seiner

        Lesung in beeindruckender Weise nahe.... Fasziniert lauschten die Zuschauer

        den Geschichten. Man hätte die Stecknadel fallen hören können.

        Umso lauter war dann der Applaus für die tolle Interpretation der

        Poe-Geschichten von Johannes Henn (Weser Kurier 31.1.05)


     

"Der Vorleser" -so bezeichnete

        sich Johannes Henn - verstand es, die Inhalte der vorgetragenen Poe-Geschichten

        zu einer plastischen Szene zu formen, in die sich sein Publikum mitten

        hinein versetzen konnte - mit klarer Aussprache, einem reichhaltigen Stimmvolumen,

        vielschichtiger Mimik und gebremstem Pathos. Zusammen mit den Zuhörern

        machte sich Henn in "Das Fass Amontillado" auf den Weg in einen

        dunklen Keller, der zum Ort tödlicher Rache werden sollte. Einblicke

        in die dunklen Gedanken der "Helden" von Poes Kurzgeschichten

        vermittelte er auch im "Froschhüpfer", in dem ein klein

        gewachsener Hofnarr seiner Herrschaft eine endgültige Lektion erteilt.

        Noch geraume Zeit nach Ende der Geschichte verharrten die Anwesenden in

        gespanntem Schweigen...(Kreiszeitung 31.1.05)


     

Mit diesem Programm "führt

        Henn gekonnt aus, was sich Poe mit seiner Dichtung zum Ziel gesetzt hat:

        die sinnliche Erregung der Zuhörer." (Wochenpost 2.2.05)


   


Das FassAmontillado


     

vier Erzählungen

        von Edgar Allan Poe


   


Romy Camerun und Johannes Henn


      

"Lady sings the blues"


     

Lieder und autobiografische Texte

        von Billie Holiday


      

Sie hat sich als eine der großen Stimmen

        der schwarzen Musik in Deutschland eine Namen gemacht: Die Bremer Pianistin

        und Sängerin Romy Camerun. Eines ihrer Vorbilder ist die afroamerikanische

        Jazz-Legende Billie Holiday. Ihr Partner an diesem Abend, Johannes Henn

        (www.dervorleser.de) ist regional und auch überregional bekannt für seine

        zahlreichen gelungenen literarischen Programme mit Musikern. Gemeinsam

        haben sie einen Abend über Billie Holiday zusammengestellt. Auf dem Programm

        stehen Lieder und autobiografische Texte der ebenso selbstbewussten wie

        sensiblen schwarzen Künstlerin. Billie Holiday wurde nur 44 Jahre alt,

        und doch hat sie als Schwarze schon zu Zeiten schlimmster Rassendiskriminierung

        Geschichte geschrieben. "Man hat mir gesagt, dass niemand das Wort "Hunger"

        so singt wie ich. Genauso wie das Wort "Liebe". Vielleicht liegt das daran,

        dass ich weiß, was diese Worte beinhalten. Vielleicht liegt das daran,

        dass ich stolz genug bin, mich erinnern zu wollen.." Dies sind Sätze aus

        Billie Holidays Autobiografie, und so war sie: leidenschaftlich, gefühlvoll

        und lebensmutig. Jeder Satz von "Lady sings the blues" bringt es zum Ausdruck:

        Das ist mein Leben, auch wenn es schwer ist, und ich will es leben! Romy

        Camerun und Johannes Henn präsentieren "Lady Day" in einem faszinierenden

        und abwechslungsreichen Miteinander von Sprache und Musik. Auf dem Programm

        stehen viele ihrer bekannten Standards wie z.B. The Man I love, Fine and

        Mellow, I wished on the Moon und viele andere, die von Romy Camerun in

        ihrer unnachahmlichen Art vorgetragen werden. Dazwischen stehen die Texte

        ihrer Autobiografie, die von Johannes Henn auf eine sehr persönlich-distanzierte

        Weise vorgelesen werden. So gelingt es ihm, die große Künstlerin dem Publikum

        näher zu bringen, ohne falsche Sentimentalitäten zu wecken.


    


Buddy Boldens Blues von

          Michael Ondaatje


       

musikalische Lesung mit David Jehn

          am Kontrabass


       

In diesem Buch rekonstruiert Michael

          Ondaatje aus den wenigen Fakten, die über den legendären Kornettisten

          Buddy Bolden bekannt sind, das poetische Porträt eines Mannes, der auf

          der Suche nach sich selbst den Verstand verlor und von dem als Zeugnis

          nur ein einziges Foto blieb - und der Mythos. David Jehn erzeugt am

          Kontrabass mit bluesigem und jazzigem Spiel die passende Atmosphäre,

          um die von Johannes Henn vorgetragenen eindringlichen Textpassagen aus

          dem Buch, das in den ersten Jahren des letzten Jahrhunderts in und um

          New Orleans spielt, noch zu verstärken.


     


   


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